Warum „einfach nur Weltmarkt“ im Jahr 2025 nicht ausreichte: Die Renaissance der Realwerte und die Wirksamkeit der dynamischen Asset-Allokation bei cominvest
Der Januar 2026 markiert einen vorläufigen Höhepunkt einer fundamentalen Verschiebung an den globalen Finanzmärkten – Fachleute sprechen auch von einer neuen „Divergenz“ (Auseinanderentwicklung).
Der bisher bekannte Zustand:
In der Vergangenheit konnten Anleger auf die gegenläufige Entwicklung von Aktien und Anleihen vertrauen. In wirtschaftlich schwachen Phasen boten Anleihen einen sicheren Hafen, während in Boomphasen Aktien dominierten. Dieses Diversifikationsprinzip bot eine verlässliche Absicherung.
Die neue Realität:
Die anhaltende Inflation entwertet sichere Staatsanleihen und macht sie unattraktiv. Gleichzeitig konzentriert sich das Wachstum am Aktienmarkt auf wenige, hoch bewertete Technologie-Titel, was das Risiko erhöht. Die traditionelle Absicherung des Aktienanteils in einem Portfolio mittels Anleihen greift somit zu kurz.
Marktanalyse: Der „goldene Vorsprung“ von cominvest im Jahr 2025
In diesem Umfeld hat sich die algorithmusbasierte Investmentstrategie von cominvest als wirksam erwiesen. So konnte die Strategie cominvest Wachstum nach einer Auswertung des Vergleichsportals geldanlage-digital.de im Jahr 2025 eine Outperformance gegenüber dem Marktdurchschnitt generieren. Der entscheidende Erfolgsfaktor war dabei die dynamisch gesteuerte Allokation in Gold.
Während die Performance klassischer Portfolios durch stagnierende Kursentwicklungen bei Anleihen gebremst wurden, konnte durch eine anhaltend hohe Positionierung in Edelmetallen ein deutlicher Renditevorteil für die cominvest Portfolios generiert werden.
Der Algorithmus von cominvest identifizierte dabei weiterhin das Aufwärts-Momentum im Goldsektor und hielt die Quote prozyklisch hoch, was im Vergleich zu reinen Aktien-Renten-Strategien einen starken Performance-Hebel darstellte.
Ein Blick auf das Vergleichsportal für digitale Vermögensverwaltungen „geldanlage-digital.de“ verdeutlicht die Relevanz der Asset-Allokation. Während die Stagnation am Anleihemarkt ein deutlicher Belastungsfaktor von Mischportfolien anderer Wettbewerber gewesen ist, konnte cominvest durch die dynamische Beimischung von Gold den Marktdurchschnitt um rund 5 Prozentpunkte schlagen.
Warum wurden und werden Edelmetalle so stark nachgefragt?
Rückkehr des Protektionismus und US-Zölle
Die Amtseinführung der neuen US-Administration unter Donald Trump im Jahr 2025 löste eine Welle von Handelskonflikten aus. Die Ankündigung weitreichender Zölle verstärkte die Unsicherheit im Welthandel und heizte die Sorge vor einer Inflationsdynamik an, was die Rentenmärkte zusätzlich unter Druck setzte.
Beschleunigte De-Dollarization
Ein Wendepunkt war die zunehmende Abkehr vieler Zentralbanken vom US-Dollar. Um sich gegen politische Risiken und die „Weaponization“ von Währungsreserven abzusichern, schichteten Länder wie Russland, China, Indien und die Türkei ihre Bestände beschleunigt in physisches Gold um.
Das Versagen des 60/40-Portfolios
Historisch dienten Anleihen als Puffer bei Aktienschwankungen. 2025 blieb dieser Schutz aus. Während Aktien stiegen, lieferten Anleihen aufgrund der persistenten Kerninflation kaum Rendite und verloren real an Wert. Dabei waren die Gewinne am Aktienmarkt zusätzlich ungleich verteilt und bedeutsam auf wenige Technologie-Werte (KI-Narrativ) konzentriert. Dies erhöhte das Risiko für Anleger, die nicht breit oder dynamisch genug aufgestellt waren.
Die cominvest Investmentstrategie: Dynamik trifft auf Substanz
cominvest verteilt Einlagen nicht nur über unterschiedliche Anlageklassen wie den Geldmarkt, Renten, Aktien und alternative Investments (Gold, ggf. Immobilien, Rohstoffe), sondern nutzt auch einen regionalen Ansatz. Hierbei werden die Anlagen auf verschiedene Regionen/Länder wie Europa, Japan, die Emerging Markets oder die USA verteilt. Das Risiko wird zusätzlich indirekt gestreut, da ETFs genutzt werden, die die jeweiligen Märkte branchenübergreifend abbilden. In allen Portfolios ist zu Jahresbeginn auch Gold enthalten – in Form von Gold-ETCs. Mit einem solchen Portfolio können Anleger breit aufgestellt in das Jahr 2026 starten.
In Phasen hoher Marktkonzentration bei Aktien und stagnierender Anleihen dient die Rohstoff-Quote (nahe 20 %) als wesentlicher Bestandteil der Gesamtrendite. Die aktuellen Aufstellungen der cominvest Portfolios finden Sie hier.
Fazit und Ausblick: Positionierung für 2026
Das Jahr 2025 hat die Kernphilosophie validiert: Ein modernes Portfolio muss mehr sein als nur eine Kombination aus Aktien und Anleihen. Gold war in den letzten zwölf Monaten Stabilitätsanker und Renditebringer zugleich. Für das Jahr 2026 bleibt die Strategie wachsam. Die technologische Infrastruktur erlaubt es, bei einer Trendwende Gewinne systematisch zu sichern und das Kapital jederzeit dorthin zu lenken, wo das beste Risiko-Rendite-Profil besteht.