Frau steht vor hoher Fassade und blickt ruhig nach oben

Was Zeit aus kleinen Beträgen machen kann 

Viele glauben, mit 25 € im Monat zu starten, sei zu wenig, um wirklich etwas zu bewegen. Doch genau das ist ein Irrtum. Ein einzelner Tropfen bewirkt nichts, aber über die Zeit höhlt er den Stein. Genauso entfalten kleine Beträge ihre Wirkung, wenn man ihnen Zeit gibt.

Stell dir vor, du hättest bereits jeden Monat 25 €, 50 € oder 100 € in einen Wertpapiersparplan gesteckt. Klingt unscheinbar, aber über 20 Jahre hinweg hätte daraus ein durchaus beachtliches Vermögen werden können.

Die nachfolgenden Beispielrechnungen basieren auf der durchschnittlichen jährlichen Wertentwicklung des DAX® Performance-Index von 7,8 % p. a. im Zeitraum 2005–2025:1

Die Tabelle zeigt monatliche Sparraten, Gesamteinzahlungen und Endwerte nach 20 Jahren. Schon kleine Beiträge können langfristig stark wachsen.
Monatlicher Betrag Einzahlungen gesamt Wert nach 20 Jahren (DAX Ø 7,8 % p. a.)
25 € 6.000 € ca. 14.000 €
50 € 12.000 € ca. 28.000 €
100 € 24.000 € ca. 56.000 €

Das klingt gar nicht mehr nach so kleinen Summen, oder?

Zur Einordnung: Diese Beispielrechnungen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und beruhen auf vergangenen Börsenwerten. Sie zeigen, wie Zeit in der Vergangenheit gewirkt hat – hier am Beispiel des DAX® Performance-Index. Die zugrunde liegenden Daten stammen von der Deutschen Börse AG. Natürlich sind vergangene Wertentwicklungen kein verlässlicher Indikator für die Zukunft und Wertpapieranlagen sind auch mit Verlustrisiken verbunden. Aber sie erzählen eine Geschichte – nämlich, dass über mehr als 100 Jahre Börsengeschichte vor allem eines gilt: Wer langfristig denkt und dabeibleibt, konnte Schwankungen bisher meist gelassen begegnen.

Kleine Entscheidungen mit großer Wirkung 

Manchmal braucht es gar keine großen Veränderungen. Schon kleine Entscheidungen im Alltag können über die Jahre einen Unterschied machen. 25 € im Monat. Das ist vielleicht ein Abend im Restaurant weniger oder ein paar Coffees to go, auf die du verzichtest. Kleinigkeiten, die sich kaum bemerkbar machen, aber mit der Zeit Großes bewirken können.

Du musst also nicht warten, bis du 500 € im Monat übrig hast. Denn schon kleine Beträge können über die Jahre eine beachtliche Wirkung entfalten.

Zeit schlägt Höhe 

Und genau darin liegt das Geheimnis: Nicht die Höhe deiner Sparrate entscheidet, sondern wann du beginnst. Wer der Zeit Raum gibt, lässt sie für sich arbeiten.

Wer mit 25 Jahren monatlich 50 € spart, kann mit 65 Jahren, bei einer rein beispielhaften auf historischen Durchschnittswerten basierenden Annahme von 7 % p. a., mit rund 120.000 € rechnen. Wer zehn Jahre später startet und dafür doppelt so viel spart, also 100 € pro Monat, kommt im selben Zeitraum nur auf etwa 100.000 €. Die angegebenen Endwerte spiegeln eine Gesamtwertentwicklung inklusive Wiederanlage von Dividenden und Zinseszinseffekt wider.

Früh starten schlägt also hohe Raten, weil Zeit dein stärkster Verbündeter ist. Je eher du beginnst, desto weniger musst du leisten, um dasselbe Ziel zu erreichen.

Warum kleine Beträge über die Zeit so stark wirken 

Beim Tagesgeld oder auf dem Sparbuch bekommst du Zinsen, aber bei niedrigem Zinsniveau meist so wenig, dass dein Geld kaum spürbar wächst. Bei einem Wertpapiersparplan ist es anders: Hier kommen mehrere Effekte zusammen, die langfristig einen entscheidenden Unterschied machen können.

  • Zinseszinseffekt: Stell dir vor, du pflanzt ein paar Erdbeeren. Schon im nächsten Jahr tragen sie Früchte und aus einigen Ablegern entstehen neue Pflanzen, die wiederum eigene Früchte tragen. Genauso funktioniert der Zinseszinseffekt: Erträge bringen neue Erträge hervor. Mit jedem Jahr wächst dein „Finanzgarten“ ein Stück schneller. Auf dem Sparbuch ist der Zinseszinseffekt zwar grundsätzlich vorhanden, fällt bei den derzeit niedrigen Zinsen aber kaum ins Gewicht. Bei Wertpapieren kann dieser Effekt dagegen deutlich stärker wirken, etwa durch wieder angelegte Erträge wie Dividenden und mögliche Kurssteigerungen, sofern sich die Märkte langfristig positiv entwickeln.
  • Renditepotenzial: Während Tagesgeld und Sparbuch aktuell meist nur minimale Zinsen bieten, kannst du mit Wertpapieren an der Entwicklung der Wirtschaft teilhaben. Steigen Unternehmenswerte, steigt auch der Wert deiner Anteile – und langfristig hat sich das an den Märkten oft ausgezahlt.
  • Cost-Average-Effekt: Schwankungen an der Börse wirken auf den ersten Blick unsicher, weil sie zu zwischenzeitlichen Kursrückgängen und damit zu Wertschwankungen deiner Anlage führen können. Für dich als Sparer können sie aber auch ein Vorteil sein: Denn wenn du regelmäßig denselben Betrag investierst, kaufst du automatisch mal günstiger, mal teurer – im Schnitt ergibt sich dadurch ein fairer Durchschnittspreis. Dieser Effekt setzt Schwankungen voraus. Bei klassischen Sparformen tritt er daher nicht auf.

Fazit: Zeit kann im Rahmen eines Wertpapiersparplans Beachtliches leisten 

Auch wenn Zinsen wieder steigen, bleibt klassisches Sparen auf einen einzigen Effekt beschränkt – den Zinseszins. Ein Wertpapiersparplan hingegen kann über die Zeit mehrere Wirkmechanismen entfalten: vom Zinseszins über das Renditepotenzial bis zum Cost-Average. Diese Effekte verstärken sich gegenseitig und können dadurch ein deutlich dynamischeres Wachstum ermöglichen. So kann selbst aus kleinen Beträgen mit der Zeit etwas Großes werden.

Wertpapiersparen eröffnet Chancen, geht aber immer auch mit Risiken einher. Mehr dazu findest du hier.

Fußnoten / Rechtliche Hinweise
  1. Der DAX als Performance-Index beinhaltet die Wiederanlage von Dividenden, sodass diese in die Berechnung eingeflossen sind. Weitere Faktoren wie Depotkosten, Steuern oder Produktkosten wurden in den Beispielen nicht berücksichtigt.

Bei den hier dargestellten Informationen und Wertungen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen an die Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung genügt. Dieser Text stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Er soll lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger- und anlagegerechte Beratung.